Max Frisch stellt mit seiner Parodie aus dem Jahr 1952 den Don-Juan-Mythos auf den Kopf. Er zeigt einen grüblerischen Intellektuellen, «wenn auch von gutem Wuchs und ohne alles Brillenhafte» (Frisch), der die Wahrheit und Klarheit in geometrischen Formen sucht. Frischs Komödie ist ein mitreissendes Stück voll absurder Situations- und Dialogkomik, eine wirkungsvolle Satire auf den klassischen Latin Lover. Da wird gefochten, geliebt, gemordet, gejagt und gesungen. Und das alles ausgelöst von einem Mann, der sich im Grunde nur für Dreiecke interessiert. Ein klassischer Fünfakter als Mantel- und Degen-Freilichtspektakel mit grosser Besetzung für die ganze Familie. Komisch und philosophisch.